Ein Name, der nicht nur in Reiterkreisen bekannt ist – Hugo Simon. Weit über die Grenzen einer Gruppe der rein am Reitsport Interessierten hinaus hat der 1942 in der Tschechoslowakei geborene Springreiter einem breiten Publikum den Pferdesport näher gebracht. Nach der Flucht zunächst in Hessen gelandet, begann der Sohn eines Pferdehändlers schon in frühen Jahren eine steile Karriere, auch im Dressursport und in der Vielseitigkeitsreiterei. Schließlich verschrieb er sich jedoch gänzlich dem Springreiten. Da man ihm im deutschen Kader die Teilnahme an den Olympischen Spielen nur als Ersatzmann gewährt hätte, wechselte er die Staatsbürgerschaft und reitet seither für Österreich, lebt und arbeitet allerdings in Deutschland.
Hugo Simon – seine Erfolge
Er ritt fast 30 Jahre lang in der Weltspitzenklasse, seine Erfolge sind legendär. Er nahm erfolgreich an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil, wurde 10 Mal Österreichischer Staatsmeister und gewann den höchstdotierten Preis der Springreiter, das CHIO Aachen. Sowohl bei Weltcups als auch bei Europameisterschaften errang er häufig glänzende Erfolge. Selbstverständlich ist die Teilnahme an diesen vielen Sportveranstaltungen auch mit hohen Risiken behaftet, nicht nur für den Reiter selbst, sondern auch für die Tiere. Daher ist eine Tierversicherung unverzichtbar. Es gibt spezielle Pferdeversicherungen, die zum Beispüiel auch eine Tierlebensversicherung oder eine Operations-Versicherung einschließen können, wie auch eine Pferdehaftpflichtversicherung, die im Falle eines von den Pferden verursachten Schadens eintritt.
Hugo Simon – seine Pferde
Sie alle auf zu zählen, ergäbe eine lange Liste. Stellvertretend seien hier nur einige genannt.
Mit dem sprunggewaltigen Fuchs Gladstone, den er nach dem Tod von Hartig Steenken übernahm, gewann er zum ersten Mal das Weltcupfinale, an diesen Erfolg konnte er noch zweimal mit dem Hannoveranerwallach E.T. anknüpfen. Mit Landgräfin, Apricot und Ukinda hatte der „Alte“, wie ihn die Kollegen liebevoll und zugleich respektvoll nennen, weitere Ausnahmepferde unter dem Sattel.
Es passt ins Bild dieses erfolgreichen Stilisten des Reitsports, dass seine Pferde ihr Gnadenbrot auf seinem Anwesen in der Pfalz genießen dürfen. Hugo Simon selbst hält nichts vom geruhsamen Lebensabend. Noch im Mai 2008 nahm er im Alter von 66 Jahren am Hamburger Derby teil. Was ihm vielleicht an jugendlichem Elan fehlen sollte, macht er durch souveräne Erfahrung und sichere Routine wett. Er ist einer der ganz Großen.